| Rückbildung der Koronarsklerose unter intensiver Statin-Therapie |
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| Krankheiten - Arteriosklerose | |||
| Geschrieben von: http://aerzteblatt-student.de | |||
| Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 17:46 Uhr | |||
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Atlanta - Eine Atherosklerose in den Koronararterien galt bisher als irreversibel. Jetzt kommt erstmals eine Studie zu dem Ergebnis, dass eine äußerst aggressive lipidsenkende Therapie die Plaques, die das Gefäß stenosieren, verkleinert. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung des American College of Cardiology (ACC) positiv aufgenommen, obwohl sie mit einem nicht unumstrittenen Medikament erzielt wurden. An der Studie mit dem Akronym ASTEROID (A Study To Evaluate the Effect of Rosuvastatin On Intravascular Ultrasound-Derived Coronary Atheroma Burden) beteiligten sich an 53 Zentren in Nordamerika, Europa und Australien 507 Patienten, bei denen eine Koronarangiographie eine Koronarsklerose dokumentiert hatte. Dabei wurde das Volumen der Plaques mit einem Spezialkatheter mittels Ultraschall (intravaskulärer Ultraschall, IVUS) bestimmt. Die Patienten erhielten zwei Jahre lang den Lipidsenker Rosuvastatin in einer Dosierung von 40 mg/die. Es handelte sich um eine offene, einarmige Studie. Da Rosuvastatin zu den stark wirkenden Statinen gehört, konnte das LDL-Cholesterin von 130,4 mg/dl um mehr als die Hälfte auf 60,8 mg/dl gesenkt werden. Eine derart starke Reduktion wurde nach einer Pressemitteilung des ACC bisher in keiner der großen Statin-Studien erzielt. Auch der Anstieg des HDL-Cholesterins von 43,1 mg/dl auf 49,0 mg/dl sei bisher unerreicht. Diese äußerst aggressive Therapie hat nicht nur die Cholesterinwerte im Blut gesenkt. Die Kontrollangiographie nach 2 Jahren zeigte – erstmals wie die ACC betont – eine Reduktion des Plaque-Volumens um 7 bis 9 Prozent. http://aerzteblatt-student.de/doc.asp?docid=102688
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