AUSBILDUNG ZUM HEILPRAKTIKER
 

        

 

 

 

 

 

 

Beim Studium der Schulmedizin kommt es zwar vorwiegend darauf an, sich das diagnostische Wissen der Schulmedizin anzueignen, doch wir sehen als wesentlich darüber hinausgehenden Inhalt eines Unterrichts folgendes:

  • Wir konzentrieren das Lernen auf die wirklich für Heilpraktiker wichtigen  Abschnitte
     

  • Wir vermitteln biologisches Denken, in dem wir jedes einzelne Symptom zu erklären versuchen. Es bringt wenig, irgendwelche Symptome auswendig zu lernen. Hat man aber den Krankheitsmecha-nismus verstanden, der zu bestimmten Symptomen führt, so ist man in der Lage, auch noch andere Symptome zu benennen, die nicht in einem Lehrbuch stehen, die aber ohne weiteres auftreten könnten.
     

  • Wir vermitteln strukturiertes Denken. Wenn man 1000 Krankheiten auswendig lernt, kommt man auch klar, braucht jedoch ein enormes Gedächtnis. Ordnet man aber die Krankheiten pyramidenförmig, indem man immer solche mit entweder gleichen Ursachen oder gleichen Symptomen zusammenfasst und die Zusammenfassungen erneut zusammen-fasst, kann man sich gedanklich in einem kunstvollen Netzwerk bewegen, welches den Bereich, der wirklich aus wendig gelernt werden muß, deutlich reduziert.
     

  • Wir gehen blockweise vor, das heißt wir behandeln nicht erst die gesamte Anatomie, dann die gesamte Physiologie und so weiter, sondern nehmen zum Beispiel als erstes das Organ Herz, besprechen integriert Anatomie, Physiologie, Untersuchungs-methoden und Erkrankungen  des Herzens. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass man aus der Physiologie heraus unmittelbar die Symptome versteht und den Krankheitsmechanismus begreift.
     

  • Die Struktur der Themenblöcke: Anatomie - Physiologie - Pathophysiologie -  Klinik - Differential-diagnose – Fallbesprechungen - Fragen. Jeder Block wird grundsätzlich nach diesem Schema behandelt und stellt eine in sich geschlossene Lerneinheit dar.


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    Das Studium der Schulmedizin für Heilpraktiker gliedert sich in vier große Themenblöcke, die in vier Semestern bearbeitet werden. Zu jedem Semesterbeginn im April und Oktober ist ein Einstieg ins Studium möglich.

      

    Die Studienthemen:

     

    1.Semester: Herz – Kreislauf – Blut

    Das Herz
    Das arterielle und venöse System
    Das Blut
    Das Säure – Basen - Gleichgewicht
    Das Immunsystem

    2.Semester: Niere – Blase  – Hormone - Knochen

    Die Nieren und die  Blase
    Der Elektrolyt - und  Wasserhaushalt
    Das endokrine System
    Die Geschlechtsorgane
    Die Knochen und Gelenke

    Die rheumatischen Erkrankungen

    3.Semester: Verdauung – Stoffwechsel - Atemwege

    Der obere Verdauungstrakt 
    Der untere Verdauungstrakt
    Pankreas, Leber und Galle
    Der Stoffwechsel
    Die Atemwege

    4.Semester: Haut – Sinne – Nerven – Gesetze

    Die Haut
    Die Nerven
    Die Sinnesorgane Ohr und Auge
    Die Psychiatrie
    Gesetzeskunde, Hygiene und Arzneimittelbestimmungen

    Notfälle und erste Hilfe



    Dauer:        22 Wochenenden
      zu je 12

                                  Zeitstunden

    Kosten:       130 € pro Wochenende

     

 

 

                                                                                     

 

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